Kletterparadies Leonidio
Zeitreise in Leonidio: Wenn Tage zu Wochen werden 🧗♂️☀️
Das Zeitgefühl geht uns langsam völlig verloren 🤔. Als ich mich heute dazu entschied, einen neuen Blog zu schreiben und ein kurzes „Recap“ machte, traute ich meinen Augen kaum: Mein letzter Eintrag war erst vor sieben Tagen 🤪! Da standen noch Sizilien und die Fähre im Fokus... beim Lesen fühlte es sich aber so an, als wäre das schon einen Monat her.
Offenbar sind wir endgültig im Leonidio-Modus angekommen. Seit wir in Griechenland sind, kennt das Wettersymbol eigentlich nur eine Form: eine grosse, gelbe Sonne 🌞.

Klettern am Limit
Theoretisch könnte man hier jeden Tag an den Fels, auch wenn es langsam wärmer wird. Zum Glück weht fast immer eine leichte Brise, sodass unsereins selbst an Südwänden klettern kann – und da haben wir schon die eine oder andere Perle gefunden 👌.

schweinderl hättens denn gern" so geht es uns mit der Auswahl der Klettergebieten
Es ist echt krass, was Leonidio an Gebieten hergibt. Bis jetzt waren wir erst ein einziges Mal zweimal im selben Sektor, ansonsten versuchen wir ständig neue Gebiete zu entdecken, um ein Gesamtbild zu bekommen.

Unseren geplanten Rhythmus (2 Tage Klettern, 1 Tag Pause) mussten wir allerdings erst mal begraben. Wir sind nach einem Tag am Fels meistens so platt, dass wir jetzt eher im Modus „1 Tag Klettern, 1 Tag Erholung“ unterwegs sind. Aber hey, Erholung heisst hier: andere schöne Dinge machen. Der Strand ist sehr hübsch und das Städtchen selbst hat sich richtig herausgeputzt.

Als ich das letzte Mal hier war, wirkte Leonidio noch etwas verschlafen. In der Zwischenzeit wurde ordentlich aufgeräumt, alte Autos aus den Gärten entfernt und die Strassen saniert. Gefällt uns sehr!
Ein paar Impressionen
Ich weiss, das Ganze ist etwas kletterlastig, aber trotzdem hoffentlich auch für Nichtkletterer schön anzuschauen 😊.




...und weitere Bilder hat es in der Gallerie 😊.
Wie geht es weiter? Warten auf England...
Die Weiterreise nach Kreta verschiebt sich eventuell noch ein bisschen. Das liegt aber weniger am Kletter-Suchtpotenzial, sondern an meinem Paps: Er wartet auf ein Ersatzteil für sein Womo, das wir in England bestellt haben. Das Paket bewegt sich gefühlt nur im Schneckentempo Richtung Griechenland...
Alles halb so wild, hier lässt es sich definitiv aushalten! Bevor es ganz in den Süden geht, wollen wir uns auf dem Weg nach Gythio noch die Gebiete in Kyparissi anschauen. Für Zobolo ganz unten reicht es zeitlich wohl nicht mehr, dies müssen wir uns wohl für ein anderes Jahr aufsparen 😊.
So far Esthi & Björn
















