Van-Life Realität: Reparaturen, Wäscheberge und Fels-Glück
Nach einer actionreichen Woche startete diese neue Woche mit Tätigkeiten, die man im Hochglanz- Van-Life oft nicht sieht: Putzen, Reparaturen und Instandhaltung. Es gibt einfach immer was zu tun. Hier eine kurze Liste dessen, was in den letzten sechs Wochen an unserer „Hope“ zu fixen war:
- Abgebrochene Griffe: Ein Thema, das im Carthagoforum seit Jahren bekannt ist, aber vom Hersteller ignoriert wird. Wie geht der Spruch schon wieder, „Wir haben das Problem erkannt 🫡“
- Kühlschrank hatte keine Leistung mehr – also Düse, Auspuff etc. reinigen und auf Funktion prüfen
- Hängende Türe - musste neu eingestellt werden, da die Tür streifte
- Kotflügel/Schmutzfänger abgefallen, musste neu befestigt werden
- Waschbecken generelle Wasserabläufe dicht – Siphon ausbauen und reinigen, Schläuche spühlen

Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Wir sind mit unserer Hope (Marke Carthago) grundsätzlich sehr zufrieden 😍, es ist nur ein Tipp für Womo-Einsteiger: Kauft euch direkt einen Werkzeugkasten, ein Strommessgerät und einen Akkuschrauber dazu 🤔.
Die „Success Story“ im Waschsalon
Nach 6 Wochen stand unsere Lieblingsbeschäftigung an, Kleider waschen 😵💫. Das entpuppte sich zum Glück als echte "Success Story" und ging viel besser als befürchtet. Wir wagten also den Anlauf im Waschsalon in San Vito.

Da wir die Wäscherei so lange aufgeschoben hatten, kamen direkt fünf Waschgänge zusammen – die Tagesplanung war also gesetzt. Ein paar Stunden später war alles gewaschen, getrocknet und gefaltet: Heureka, das Leben geht weiter!

Endlich Fokus Klettern
Nun konnten wir uns endlich einmal richtig dem Klettern widmen. Das Schema „zwei Tage Klettern, ein Ruhetag“ haben wir nun dreimal in Serie durchgezogen – wir machen Fortschritte ☺️!

Wir haben neue Sektoren besucht, die durchs Band weg sehr gut waren. Meistens waren wir komplett alleine oder am Wochenende mit nur ein paar Leuten am Fels.
Zum Glück trocknet der Fels extrem schnell ab, denn manchmal herrschte am Morgen noch Weltuntergangsstimmung und am Nachmittag gab es Kaiserwetter – ideal, um oben ohne zu klettern (zumindest ich 😉).

Blick Richtung März
Die Temperaturen steigen langsam, heute Morgen waren es 17 Grad – neuer Rekord! Morgen geht es noch einmal an den Fels, bevor wir wieder zum Windsurfen wechseln, denn der Forecast sieht super aus 😁.
Das mit den tollen Windsurfbedingungen wird allerdings bald ein Ende haben, denn die Weiterreise Richtung Griechenland steht bevor. Paps und Ursi sind bereits auf dem Peloponnes. Mal schauen, wann wir in Leonidio und später auf Kreta eintreffen...
Update folgen auf diesem Kanal, stay tuned!
So far Esthi & Björn










