Ostern in Griechenland
Griechische Ostern, Abschiede und das Spiel mit der Geduld
In den letzten Wochen ist wieder einiges passiert – oder vielleicht auch gerade nicht? Da ich wegen meiner entzündeten Schultersehne kürzertreten musste, liessen wir es erst einmal gemütlich angehen und genossen die letzten gemeinsamen Tage auf dem Campingplatz mit Paps und Ursi. Zwischendurch schauten Katja und Tobi für ein Käffchen oder einen gemeinsamen Grillabend vorbei; die griechischen Würste waren überraschend lecker und ein echtes Highlight für fast alle am Tisch 🤔.

Hitzewelle und Schattenplätze
Plötzlich wurde es richtig heiss, und in der Klettercommunity begann das grosse Jammern über die Temperaturen 🥵. Wobei heiss für Nicht-Kletterer angenehm warm heisst 🤭.
Somit flüchteten wir zusammen mit Katja, Tobi und den beiden Hunden Happy und Cima in die Schattensektoren. Dank der kühleren Wände konnten wir doch noch einige Routen ziehen – deshalb gibt es an dieser Stelle auch wieder ein paar neue Kletterfotos für euch 😍.

Ostern und das Spektakel der 100+ Ballone
Dann stand auch schon das griechische Osterfest vor der Tür, das ja bekanntlich eine Woche später als bei uns in Mitteleuropa gefeiert wird. Viele Einheimische, die früher von Leonidio in Städte wie Athen gezogen sind, kehrten für die Feiertage heim. Entsprechend herrschte im Dorf ordentlich Betrieb, ergänzt durch zahlreiche Oster-Touristen.
Wir waren besonders gespannt auf die legendären 100+ Ballone, die am Ostersamstag nach der Messe gegen 23:30 Uhr in den Nachthimmel steigen. Da zu dieser Zeit auch massenweise Böller gezündet werden, blieben Katja und Tobi wegen ihrer Hunde lieber ausserhalb des Dorfes. Und wir? Wir waren vom Klettern so platt, dass wir uns ebenfalls entschieden, zum Campingplatz zurückzufahren. Von dort aus liessen sich die aufsteigenden Lichter wunderbar bestaunen – zumindest von denjenigen, die nicht schon im Tiefschlaf lagen 😊.
Abschiede und neue Pläne
Der Sonntag war dann leider ein Tag der Abschiede: Erst verliessen uns Paps und Ursi, und später machten sich auch Tobi und Katja mit den beiden Hunden auf den Rückweg Richtung Deutschland 🥹. Es wurde schlagartig ruhiger um uns herum. Ebenfalls leerte sich der Plaka-Parkplatz und die Touris hatten scheinbar auch schon wieder ihre Rückflüge…


Nach einem letzten Tag auf dem Campingplatz siedelten wir am Montag wieder auf den Plaka-Parkplatz um. Das anschliessende bewölkte Wetter kam uns sehr gelegen: So konnten wir die beliebten Süd-Sektoren noch einmal ohne die grossen Menschenmassen in Angriff nehmen. Meine Schulter ist mittlerweile wieder belastbar, solange ich keine harten Überkopf-Züge mache. Einmal mehr heisst das Schlüsselwort: «Geduld».
Da es vorderhand eher kühl und bedeckt bleibt, nutzen wir die Gunst der Stunde in den Süd-Wänden, bevor Ende Woche die Sonne zurückkehrt und wir uns wieder in die schattigeren Sektoren verziehen. Wie es danach weitergeht? Wir klettern mal und dann sehen wir mal 🤣.
So far Esthi & Björn













































