Was für ein Wochenende. Eigentlich wollten wir Sa. / So. nach Champéry (PdS) den DH-Worldcup checken und selber ein bisschen rum cruisen.
Doch die Schlechtwettervorhersage zwang uns Alternativen zu suchen. Für den Samstag war kein Spot wirklich „ridable“, zu nass für unseren Geschmack. So check-ten wir den Wetterradar und nahmen dann Todtnau oder Lac Blanc ein bisschen genauer unter die Lupe. Da Todtnau nur 1 Track hat, und dieser fast ausschliesslich im Wald liegt, hatten wir bedenken, dass dieser bis Sonntag einigermassen abgetrocknen würde. So blieb nur noch Lac Blanc. Ok für 1 Tag ordentlich Aufwand, aber es hat sich schlussendlich doch gelohnt.
Nach einer guten 2-stündigen Anreise gleich mal „La Fat“ gescheckt. War ok, aber auch noch leicht nass… Danach unsere Lieblingsline „Roots“. Im oberen Teil ganz ok, aber unten über die Wurzeln etc. schon eher rutschig.
So blieb eigentlich nur noch die Droperlinie. Komplett im offenen Gelände präsentierte sich der Parcour in perfekter Manier. Somit war klar, dies wird der „Drop Sunday“. Und so nahmen wir einen Sprung nach dem anderen. Das Adrenalin im Körper pumpte, und wir tasteten uns immer an grössere Drops heran – wow das geht ab, Airtime.
Am frühen Nachmittag holte ich dann noch meine Kamera um das Geschehen zu dokumentieren. Dieser Sunday war einer der besten DH Tage in meiner noch kurzen Karriere. Ich denke Fräse und Andi geht’s gleich.
Weiter so, aber save ist das Motto – das dazugelernte festigen und nicht übermütig werden.
Die Wetterprognose versprechen für nächstes Wochenende anständiges Wetter für PdS, vielleicht klappts ja endlich. Und dann können wir mal die neue WC Line checken, vielleicht ja nur zu Fuss ;-).
Nachdem ich mit Alex eine wunderbare Klettertour in Beckenried hatte, war das nächste Projekt ein paar Routen im Klettergarten auf der Melchsee Frutt zu checken. Da es ja seit längerer Zeit sehr heiss ist, erhoften wir uns auf 2000 MüM bei angenehmen Temperaturen bewegen zu können. Dass die Bergbahnen für diese Zeit nur 10 CHF kostet, kam uns natürlich entgegen. Also machten wir uns zeitig auf den Weg.
Angekommen, machten wir uns ins der Sektion 1 (im Gewürzgarten) breit. Noch waren wir im Schatten und wir konnten flüssig klettern. Aber schon bald hatten wir keinen Schatten mehr und der Fels wurde immer wärmer.
Nach kurzer Pause machten wir noch ein paar Routen, bis es uns dann so gegen 12:00 definitv zu heiss wurde ...
Das Gebiet ist riesig, und es gibt noch viel zu checken, aber lieber wenn es ein bisschen kühler ist .. Ein paar Pics haben wir dann doch noch gemacht, check it out here !
bis dann
Björn & Alex
DH-Weekend Lac Blanc
Montag, den 19. Juli 2010 um 22:15 Uhr
Endlich war es soweit, nach langem hin und her wegen Wetter, haben wir uns entschieden den Bike Park Lac Blanc im Elsass zu besuchen. Mit dabei Fräse & Jacqueline, Andy & Daniela und ich. Wir trafen uns am Samstagmorgen so gegen 10:00 auf der Raststätte Pratteln um dann gemeinsam weiter zu fahren. Der Himmel war schon ziemlich dunkel und als es dann kurze Zeit später heftig zu regnen begann, machten wir uns so unsere Gedanken….
Richtung Colmar wurde es dann wieder trocken und als wir sahen, dass die Landwirte ihre Plantagen bewässerten wussten wir es kommt gut! Nach guten 2 Studen Fahrzeit waren wir bei der Talstation Lac Blanc angelangt. Noch gemütlich ein Café au lait getrunken und gerade recht für die Après-Midi Karte ging's los. Staub trocken und keine Leute, yes :-). Andi hatte sogar schon leicht kühl, doch nach dem ersten Run, hat’s dann auch bei ihm mit der Temperatur gepasst – gell Andi ;-).
Da ich das erste Mal in Lac Blanc war, haben mich die beiden super eingeführt. Drop hier, Wurzelpassage dort. By the way, die beiden Damen war schön gemütlich in Kayserberg am shoppen.
So konnten wir den Samstag mit 10 Runs so gegen 17:30 unfallfrei abschliessen. Keine Stürze, also alles Roger.
Am Abend schlenderten wir durch Kayserberg (sehr schönes Dörfchen) und nach gemütlichem Abendessen vielen wir müde ins Bett.
Für Sonntag war dann Sonne pur gemeldet, was sich sogleich mit wesentlich mehr Leuten bemerkbar machte. Ich wusste schon welche Sprünge für mich heute auf dem Programm standen. Und so fuhren wir schön einen nach dem anderen, war echt klasse. Alles in allem nochmals 10 Runs, 3 Plattfüsse und eine gebrochene Speiche… Also alles einfach zu reparieren, so wie es sein soll.