El Niño und seine Auswirkungen
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Samstag, den 30. Januar 2010 um 00:51 Uhr
Das Christkind kommt!
Im Juli 2009 gaben Wissenschaftler der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) die Ankunft von El Niño (spanisch für „das Christkind“) bekannt. Gemäss den Experten wird sich El Niño diesen Winter noch verstärken. El Niño ist ein natürliches und regelmässig auftretendes Klimaphänomen mit globalen Auswirkungen auf das Wetter, auf die Ökosysteme und die Wirtschaft.

El Niño gilt als die stärkste natürliche Klimaschwankung, die im Abstand von rund 3 bis 8 Jahren auftritt und rund zwölf Monate dauert. Es handelt sich um eine Erwärmung des zentralen und östlichen äquatorialen Pazifiks. Die Auswirkungen in einem El Niño Jahr sind in Südamerika um die Weihnachtszeit am stärksten weshalb sie mit El Niño – Spanisch für das „Christkind“ – bezeichnet wurden.

Warmer Pazifik
Wenn im äquatornahen Südpazifik die Wassertemperatur anormal warm wird, spricht man von einer El Niño-Phase. Auch vor der kanadischen Pazifikküste wird das Wasser dann wärmer als sonst und dieses warme Wasser regt die Produktion von Tiefdruckgebieten an.
Tiefdruckgebiete ziehen von west nach ost

Diese Tiefdruckgebiete verhindern den Aufbau eines stabilen Hochdruckgebietes über dem Atlantik, welches dann für den Nordostpassat verantwortlich ist.
Auf der anderen Seite erzeugen diese Tiefdruckgebiete im nördlichen Atlantik ordentliche Swells, welche dann an die Nordküsten der Karibikinseln rollen.
Diese Swells können dann bis an die Ostküste der Kapverden rollen wo diese dann schön geordnet nicht selten mit einer Periode von 16s auf Windsurfspots wie Punta Preta rollen.

Quelle:  sf meteo mit Interpretation von mir ...

Was lernen wir daraus? Beim nächsten El Niño Jahr nur den Wellenreiter einpacken und die 500 CHF Surfgepäcktransport sparen ;-)

cheers Björn