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Chaiserstock - Variante Westwandpfeiler |
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Klettern
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Freitag, den 22. Oktober 2010 um 21:06 Uhr |
Nachdem Fäbu und ich schon zwei Mal in Folge am Schmalstöckli kletterten, wollten wir mal was Neues probieren. Schon länger sprach Fäbu vom Chaiserstock. Ich als Rookie meinte nur, tja wenn’s passt bin ich natürlich gerne dabei. Die Wetterprognose war wieder mal 'unten grau oben blau', also genau das richtige um in die Höhe zu fliehen. Zeitig machten wir uns auf den Weg, denn der Zustieg zum Chaiserstock dauerte schon fast 2 Stunden, und da wir noch nicht die schnellsten sind, wollten wir genügend Zeitreserve haben. Angekommen checkten wir von unten die Lage, buah verdammt kalt der Fels. Die erste Seillänge ist total im Schatten… Doch mit guter Psyche machte sich Fäbu bereit. Ich genoss derweil die tolle Berglandschaft.
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Chaiserstock - Projekt Westwandpfeiler
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Als Fäbu dann die ersten Express gesetzt hatte dachte ich, „alles Roger“ kommt gut. Doch kurze Zeit später hörte ich sein tiefes Schnaufen… was das wohl bedeuten mag? Auf jeden Fall war er dann irgendwann mal weg und ich bekam das Kommando für den Nachstieg. Ok, die Finger spür ich nun auch langsam nicht mehr (am Schatten und kalter Fels) und die Abwärtsschichtung des Fels kam mir auch nicht gerade entgegen… Auf einmal war ich auch am schnaufen wie ein Tier… ok, alles klar, hier wird’s anspruchsvoll. Der Fels zum Teil ziemlich lose, war für mich schon ein kleiner Challenge zumal mir einfach die Erfahrung fehlt. Kurze Zeit später hatte ich die Stelle geschafft und ich erblickte die Sonne. Der e Faktor (Emotional Faktor) hatte mir schon ziemlich zugesetzt, d.h. ich war am Limit…. (leider). Auch Fäbu war der Meinung, dass er ziemlich am kämpfen war. Da wir sehr langsam unterwegs waren und nicht genau wussten was noch auf uns zu kam, entschieden wir uns für den Rückzug. So seilten wir uns vom ersten Stand wieder ab. Unten angekommen dachten wir dann wieder wir hätten es doch versuchen sollen weiter zu gehen, zumal nun die Sonne uns ein bisschen aufwärmte und die Route nach Programm einfacher werden sollte... aber dann wieder der Gedanke des langsamen Vorankommens entschieden wir uns für den definitiven Rückzug und die Route dann im Sommer 2011 nochmals zu versuchen.
Fazit: Auch mal ein Rückzug gehört zur Kletterei. Der Fels läuft uns ja nicht davon, und das nächste Mal sind wir „vorbereitet“ resp. ist ein „Hallenwinter“ hinter uns – wir kommen wieder keine Frage ; -)
hier ein paar Bilder von unserm Ausflug
Björn & Fäbu
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