| Port du Soleil Bike Weekend |
| Bike | |||
| Montag, den 27. Juli 2009 um 11:45 Uhr | |||
Endlich war es soweit, Esthi und ich machten uns auf den Weg nach Champéry um das Wochenende mit Jacqueline und Fräse Port du Soleil auf dem Downhiller zu erkunden. Los ging es um 06:30 in Emmen und so waren wir dann kurz nach 08:30 auf dem Parkplatz vor der Gondel in Champéry. Jacqueline und Fräse trafen um 09:00 ein und so machten wir uns auf den Weg Richtung Avoriaz und dann weiter nach Morzine. Leider waren die Trails im Wald noch ziemlich nass und so mussten wir uns nach dem offenen Gelände orientieren. In Morzine dann angekommen, haben wir einen schönen Track gefunden und sind mal richtig runter gedonnert, wow, macht Spass mit einem solchen Gerät runter zu schiessen. So zeigten uns die beiden am Samstag ein paar schöne Strecken. Gegen 17:00 waren wir wieder in Champéry zurück. Nach einem kühlen Bier entschieden wir uns gleich vor Ort noch etwas zu essen. Um 21:00 waren wir dann so müde, dass wir uns ins Hotel zurück zogen um am folgenden Tag wieder 'angreifen zu können'. Am Sonntag gesellte sich dann noch Yves zu uns. Im Gebiet gingen wir diesmal Richtung Châtel. Gleich der erste Run war flüssig, schön zu fahren. So prügelten wir uns runter, Rad an Rad, ganz unter dem Motto 'nöd log loo, dranne bliebe'! War sehr cool.Am ersten fetten Roadgap meinte Yves, da muss man doch drüber - wir staunten ...Yves nahm Anlauf und zeigte mal kurz wie das so geht... Danach turnten wir in Châtel rum, mal flowig mal North Shore Trails, für jeden was dabei. Esthi gab Gas und fuhr sich gleich mal zwei Plattfüsse ein. Danach ging Fräse mit Yves auf die SX Trail - dort wo die fetten Sprünge aufgebaut sind! Tja und dort passierte es dann, Yves nahm einen fast 10 Meter Drop!!! Alles im grünen Bereich, gleich nochmals hoch. Doch diesmal ging es dann schief... Unten detoniert, blieb Yves liegen. Nach zwei Minuten erlangte er dann das Bewusstsein wieder.
Wir waren unten am warten und wussten noch nicht was los war, als dann der 4x4 Krankenwagen hoch fuhr, ahnten wir, dass wohl was schlimmes passiert ist. Als dann Fräse und Yves bei uns waren und Yves wieder verhalten lächelte, waren wir fürs erste beruhigt. Klar war, dass er erst mal ins Spital musste um einen Total Check zu durchlaufen. Und so gingen die beiden mit dem Krankenwagen nach Monthey. Wir beförderten die 5 Bikes zu dritt mit viel Schweiss nach Champéry zurück - uff. Dort angekommen machten wir uns sofort auf den Weg nach Montey ins Spital. Fräse konnte uns schon mal am Telefon informieren, dass die Wirbelsäule in Ordnung ist. Schlussendlich erlitt Yves einen doppelten Armbruch. In angesichts dieses Abgangs ist er mit einem 'blauen Auge' davon gekommen. Unser Fazit: Downhillen macht enorm Spass, wenn man die grossen Risiken meidet. Wir gehen wieder, keine Frage und Yves wünschen wir einen schnellen Heilungsprozess, sodass er schon bald wieder gemässigt aufs Bike steigen kann.
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