Finale Freeride Days
Bike
Dienstag, den 21. September 2010 um 22:16 Uhr
Finally we are back in town!
Und ich kann nur eins sagen, es war der Hammer.
Mit zwei Autos (Esthi, Ueli und ich ab Luzern – Mario und Tom ab Zürich) sind wir am Donnerstag nach Finale gefahren. Angekommen lockeres Check-In im Hotel, Bike zusammenschrauben und Bierchen trinken. In der Zwischenzeit hatte es bereits zu regnen begonnen, mhhhh was geht?
Am Freitag dann zeitig gefrühstückt und ab zu Silvia, ähh wo ist das genau? Keine Ahnung, in diese Richtung nehm ich an … als wir dann andere Jungs auf der Strasse mit DH-Bikes und Integralhelmen trafen, wussten wir, wir sind richtig.
Finale_Ligurien
What a View...

Angekommen Papier unterschreiben, dass wir selber schuld sind wenn es uns zerlegt…
Um 09:00 legte der Shuttle-Service los, alle Bikes auf dem Trailer und es ging los Richtung Berg. Die Strasse noch leicht nass, aber an den Rändern hat es schon schön abgetrocknet. Oben noch ein paar Worte vom Guide Jamie und schon ging’s los, Berg auf… mhhh hab ich mir anders vorgestellt. Aber nicht lange, und wir konnten den Sattel tief versenken. Rein in den Wald, Sprung 1,2,3 Anlieger, yea man genau so haben wir uns das vorgestellt. Erste Pause auf dem Trail, alle am schwitzen und schnaufen. Unten angekommen hatten alle ein fettes grinsen aufgelegt – passt! Super Stimmung trotz Monstergruppe (1 Guide war krank).
Ok los wieder hoch mit der Karre und auf den nächsten Trail. Zuerst eher Eng (eine echte Herausforderung für Lenkerbreite über 70cm…) aber dann der zweite Teil… Schumi gib Gummi – Anlieger an Anlieger, wie eine Schlange rockten wir den Trail ins Tal – wow noch mehr Smile – Give me five. Zum Abschluss noch den Madonna Trail runter geheizt (ich war froh den DH unter dem A… zu haben) hatten wir uns das Mittagessen verdient.

Mit vollem Bauch ging’s hoch auf die berüchtigte Nato Base. Nach 30s war die Müdigkeit wie weg geblasen, wieder ging die Post ab. So rockten wir 3 Trails von der Nato Base runter und am Schluss noch den Final Run nach Ligurien direkt auf die Grande Piazza wo wir uns ein grosses Bier bestellt hatten. Alle fix und foxy waren wir super glücklich.
Nach kurzer Nacht gings wieder früh raus. Doch oh Schreck, heute regnet es aber richtig… Als wir an der Station an kamen, zogen die Guides die fetten Regenschutzhosen und Jacke an – nach Fun sah das gar nicht aus… wir überlegten kurz das ganze abzublasen, bei dem Wetter die nassen Trails und irgendwie doch noch müden Knochen… doch nach kurzer Bedenkzeit konnten wir und doch noch motivieren (ausser Esthi die machte einen Tag Pause). Los gings wieder auf den Berg, erster Run wie am Freitag, doch mit dem Vorteil dass man die Line im Kopf hat und wir nur noch zu 8 waren… wow die Post ging richtig ab. An diesem Tag führte Matteo – der sprach nicht viel, dafür heizte er umso mehr. Wir klebten an seinem Hinterrad…
Am Nachmittag führte er uns noch auf neue Trails, nochmals härter aber genau das richtige für uns. Der Driver Jörg war da genau der Richtige Mann, harter Sound im Bus, Nebel auf der Nato Base waren wir wie unter Droge wieder ausgestiegen, schnappten uns die Bikes und Matteo nickte nur, und looos. Im Nachhinein können wir froh sein, dass es keiner von uns so richtig zerlegt hatte… Der Regen war überhaupt nicht das Thema, um 09:30 war der Spuk vorbei und die Trails wurden noch griffiger durch das bisschen Nässe.

Ja und dann kam der Sonntag – Kaiserwetter. Für diesen Tag war das Spezialprogramm angesagt, da das Hinterland wegen den Jägern gesperrt war, durften wir die Küstenruns checken. Der Driver war wieder Jörg – wir hatten uns am Samstag so gut verstanden dass wir schon ein eigespieltes Team waren. Wie war  das nochmals, komm zu Vati der zeigt dir wo es lang geht ;-). So zeigte er uns die Windsurfspots, Wellenreitspots etc. An diesem Tag war nur ein Bus unterwegs, unserer :-).
Vati-Joerg-und-seine-Boyz
Vati Jörg (vorne Mitte) und seine Jungs ;-)

Florian war quasi „Guest Rider" in unserer Truppe – hat super rein gepasst. Auch Esthi war wieder mit an Board. Und so meinte unser heutige Guide Theo, ok let’s start with an easy trail to get warm. Gesagt, getan! Die Trails doch anders als im Hinterland, eng (shit) und mit Felsen durchsetzt. Bald mal an der Küste waren wir dann „warm“.
Der nächste Trail war der Downhill Course der Frauen, ok let’s see whats going on… schöne Stufen sag ich da nur. Unten angekommen meinte Theo so nebenbei, the next trail is Gee’s Trail… Ich wusste schon wo es geschlagen hat! Ueli fragte kurz bei Jörg nach wie hart den der sei, der meinte „geht schon“… oben rein gefahren kamen die ersten Drops, geil… und es wurde immer steiler und harter – Gee style halt eben. Ok irgendwie kamen alle runter, yes. Unten angekommen fragte Theo „do you want it ride again, before lunch?“ Wir total heiss, yes please.
Tja und dabei überspannte ich den Bogen dann leicht, hatte ich doch einen super Lauf vorhin, wollte ich noch eine schnellere Linie fahren… es kam, wie es kommen musste – Abgang! Dabei hat es mir den Daumen so eingeklemmt, wie soll ich sagen, ok es war klar dass für mich Schluss war… Kaum konnte ich aus dem Trail flüchten, kam schon Florian – auf meiner Höhe nur noch pffffffff, Plattfuss – ok one less, danach kamen die anderen und dachten, was ist denn hier los, alle stehen so rum… Auch Mario hatte mehr als 1 Abgang, aber zum Glück „nur Fleischwunden…“

Danach gingen wir Essen, und was für ein Essen! Ein 5-gänger vom feinsten, Salate, Antipasta, Dessert und ein Eisbeutel für mich. Am Nachmittag war ich dann bei Jörg im Bus und er erzählt mir ein paar nette Geschichten von Finale und der Nato Base, wo früher die Amis den Funk abgehört haben, und am Abend etc. etc.
Sonntag also durch.
Tom war natürlich immer noch heiss auf’s Riden.  Ich konnte nicht mehr wegen meinem Daumen, Ueli hatte abgeschlossen, Esthi wäre noch gerne zwei Runs gefahren und Mario, hart im nehmen, war auch nochmals am Start.
Wobei Silvia klar vermittelte, "we are full" gingen die 3 um 08:30 nochmals zur Basis. Die beiden Jungs konnten sich noch einen Platz ergattern, doch für Esthi reichte es nicht mehr. So war sie dann um 10:00 wieder im Hotel und wir ladeten unsere Karre um wieder nach Hause zu fahren.
Gemütlich tranken wir noch Cappuccino in Noli, wärmten unsere Körper an der Sonne und fuhren dann gemütlich nach Hause. Die Jungs shreddeten nochmals bis 17:00 und waren dann um 23:00 auch zu Hause.
Bjoern_on_Gees_Track
Jump Bjoern on the track down to Noli

Summary: War der Hammer, ein Highligt 2010, ein paar Bremsklötze (6 Stück), mein Wechsler und Kassette, Schaltkabel von Toms Bike war der Preis…
Wir gehen wieder, keine Frage und thousand thanx to Silvia the Guides Jamie(s), Theo, Matteo und natürlich Vati Jörg ;-)

::: check the pics :::

Still stoked
Björn / Esthi / Ueli / Tom / Mario