| Bike Park Mottolino Livigno |
| Bike | |||
| Montag, den 06. September 2010 um 21:29 Uhr | |||
Endlich war es soweit, Kaiserwetter für’s Weekend und Fräse und Jacqueline hatten ebenfalls Livigno ins Auge gefasst, da das Hotel Pier am Gardasee kein Zimmer mehr frei hatte…Freitagabend fein säuberlich gepackt, 1x Downhill-Bike für Samstag in Livigno den Mottolino zu shredden und 1x Freerider um am Sonntag die legendären Trails vom Bernina nach Poschiavo zu rocken, soweit der Plan. Doch wie es bekanntlich kommen kann, können sich solche Pläne vermeindlich schnell ändern… als wir das Prättigau hoch fuhren – ich wage es nicht auszusprechen, REGEN!!! Als wir dann dann am Vereina verluden war die Hoffnung „nach dem Tunnel wird alles besser…“ doch denkste, die Pfützen wurden immer grösser mit entsprechendem Tiefgang! Sogar ich als Optimist meldete meine Zweifel an. Als wir dann den letzten nochmals zu bezahlenden Tunnel passierten (nochmals 15 CHF – Vereina 27 CHF) wurde das Klima nochmals ein bisschen rauer, zum Regen gesellte sich noch ein kühler Wind.... Obwohl ich nun schon 3.5 h unterwegs war fragte ich lakonisch, wie weit es denn noch sei (in der Hoffnung dass wir irgendwie doch noch in ein Tal fahren wo die Sonne scheint) sagten die beiden bescheiden, wir haben‘s gleich. Angekommen, es war mittlerweile auch schon 11:30 beschlossen wir mal gemütlich was essen zu gehen, und falls das mit dem Wetter nicht besser wird, dann … lassen wir das. Auf jeden Fall gut gegessen meinte Jacqueline, hey Jungs falls ihr noch in den Park wollt, es ist dann auch schon bald 13:00. Ok, klare Ansage, raus! Mittlerweile schaute die Sonne ab und an rein. Kurze Zeit später am Lift, waren wir überrascht, dass die anderen Downhiller gar nicht so dreckig waren, mhhh dies liess auf nicht zu schlechte Bedingungen schliessen. Oben angekommen (2400 MüM) staunten wir nicht schlecht, trockene Trails! Wie geht denn sowas? Auf jeden Fall war die Luft so trocken wie bei einem Föhnsturm am Urnersee, klar das so die offenen Trails schnell abtrocknen. So machten wir uns möglichst schnell auf den Trail, tolle feine Anlieger, flowig geshapter Kurs mit kleinen Sprüngen – sehr schön. Und schon waren wir bei den Drops, ok von klein bis mittel und doch männlich hoch alles dabei. Nichts überstürzen, mal mit dem kleinen und mittleren einspringen, was mit dem grossen geht, sehen wir ja dann noch. So rollten wir runter, im Wald z.T. noch leicht nass aber sehr gut fahrbar. Im unteren Teil noch die North Shore bauten gecheckt und auch schon die fette Wall gesehen – ok, die machen wir dann auch eher später… Zweiter run, ähhh ok ich geh dann mal über den grossen Drop, ist doch nicht viel grösser als Lac Blanc. Raus, 21, 22 Housten ready for landig… ok doch höher, aber sauber geshapt, well done Boys. Ratter ratter schon unten bei beim North Shore, ok Wallride Fräse fährt rein, ich eine Radlänge hinter her, rock’n roll passt – super feeling. Um 17:02 nochmals am Top, ok den Run ziehen wir uns noch rein, und dann ins Hotel mit Sprudelbad und Sauna. Fazit: Sehr flowiger Park (ausser WC Strecke von 2005, die ist ein bisschen ruppiger und ausgewaschen) viele einfache Sprünge zum ran tasten, wenig Bremsstempel. Wer die Drops und ein paar grössere Doubels weg lässt kommt auch lässig mit Freerider/Enduro runter. Ideal für DH-Novizen und Family Style. Hier ein paar Pics die wir an diesem Nachmittag geschossen haben. und Morgen dann der Bericht vom Bernina Run, auf den Spuren von Hans Rey, lasst euch überraschen, Fräses Abgang war nicht das einzige Highlight ....
Cheers Björn & Fräse
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