In Gnaraloo
Samstag, den 12. November 2011 um 04:57 Uhr

Hi Folks

Endlich sind nun Joe und ich in West Australien! Langer Trip… Angekommen haben wir unseren Bus geholt und sind gleich nach Margis gedonnert. Dort hatten wir einen tollen Willkommensabend bei Päde und Karin. Ein paar Locals waren auch da und so war schon wieder ramba zamba. Als wir uns dann in den Bus verzogen, mussten wir den Schlafsack bis ganz nach oben schliessen, es war kalt! Während der Nacht hatte es ordentlich geregnet und es kam gar kein Surffeeling auf. So checkten wir am nächsten Morgen den Forecast und Surprise, Gnaraloo is working, yes. Also alles eingeladen, Supermarket Session und mit Vollgas Richtung Norden. 1.5 Tage später rollten wir an den Beach, saubere 3-3.5 Meter Wellen rollten rein, perfekt fürs 5.0er. Achtung fertig los und aufs Wasser. 1.5 Stunden später waren wir ultra platt, konnten mehr das Segel abriggen. Dann auf dem Camp neben Bruno eingecheckt und früh ins Bett. Tag 2 nur noch 2.5 Meter aber immer noch in Fire. Die nächsten Tage wird’s ein bisschen ruhiger bis dann der nächste Swell rein dreht. Bis dann sollten wir auch fitter sein.

Stay tuned

Bis bald

Hang loose

Joe & Björn



 
STS Wave Test 2012 - Gran Canaria
Montag, den 05. September 2011 um 06:17 Uhr

Wie schon auch die letzten Jahre durften wir auch dieses Jahr auf Gran Canaria 1 Woche lang die neusten Bretter und Segel probefahren.Diesmal waren Markus D. René B. und Ruedi B. am Start.
Die Bedingungen waren vom Wind her ideal, gab es doch jeden Tag Wind in unterschiedlicher Stärke für Segelgrössen zwischen 3.7-5.4
Nur die Welle war diesmal etwas dürftig, so dass wir an die hohen Sprünge anderer Jahre leider nicht anknüpfen konnten.
Betreffend dem 2012-er Material gab es nicht viele neue Erkenntnisse, Testsieger bei den Segeln ist immer noch das Manic.

Windsurftest-2012

 Wave Test 2012 Gear - Pozo | Rider : René Brem | Fotograf : Philippe Rimbeaux


Bei den Freestyle Segel ist das neue Gaastra Pure der Oberkracher, es ist punkto Handling echt in ein neues Level gehüpft!
Apropos Freestyle, ein weiteres highlight war der Tabou Pocket Wave75L, drehfreudig, gleitstark und Freestyle-tauglich, daaas „one board fits all“ für die unterschiedlichsten Bedingungen!
Bei den Wave-Boards sind die ist Fanatic und F2 Quads wohl eher etwas für schwere Fahrer, gleiten früh an , brauchen jedoch in den Turns genügend Kantendruck, immer verglichen mit den Tabou‘s Da Curve Quad, welche die absolut radikalsten Bretter waren (74L und 79L), was aber auf Kosten der Gleiteigenschaften ging, das müssen wir aber im Oktober auf Mauritius noch genauer testen J

Besten Dank an Phillippe, auch seine Bilder werden Jahr für Jahr besser, check it out!!


 
Granit Klettern im Grimsel Gebiet
Sonntag, den 21. August 2011 um 12:48 Uhr

Die letzten Wochen standen klar im Stern des Downhillen. Umso mehr freute ich mich, als Ueli den Vorschlag machte einmal im Grimselgebiet Granit klettern zu gehen.

Für mich „Neuland“, denn ich war noch nie im Granit unterwegs. Im Vorfeld machte Ueli mich schon darauf aufmerksam, dass ich die Hände getrost „zu Hause“ lassen könnte, denn Griffe habe es praktisch keine! Also stellte ich mich mental auf die „Plattenschleicherei“ ein.

 

So gegen 09:00 starten wir in Horw. Kaum am Brünig ging es los, Marathon gefolgt von Velorennen bis über „wieso wollen alle mit Wohnungen über den Grimsel“ …. irgendwann waren wir dann doch dort. Unser Ziel war die Route Baal Integral. Ueli hatte diese Variante schon ein Jahr zuvor mit Pia durchstiegen.

Ueli Enzmann - Baal Integral - Grimsel

Baal Integral - Grimsel | Climber : Ueli | Fotograf : Björn


 
Nach einem 30 minütigen Zustieg ist man dann auch schon am Fuss des Berges.
Wir waren nicht alleine, vor uns machten sich gerade zwei Seilschaften bereit. So warteten wir bei herrlichem Wetter bis diese am ersten Stand waren.

Dann ging es los. Ueli voraus, ich hinten nach. Uhhh die ersten paar Meter waren schon ein bisschen ungewohnt, doch ich hatte mich schnell an den Granit gewohnt. Zumal nach ein paar Metern ein schöner Riss kam, wo man sich so richtig schön fest halten konnte :-). Die nächsten zwei Seillängen gingen dann recht leicht, bis die Neigung ein bisschen zu legte. Die letzte Seillänge war dann von den Füssen her langsam mühsam, die Zehen brannten und schrien „lasst uns rauuuus“.

 

Gegen 15:30 waren wir wieder beim Einstieg und assen unser Sandwich. Die Rückreise verlief dann ein bisschen „füssiger“…

Alles in allem eine coole Sache und an dieser Stelle ein Merci an Ueli dass er mich mitgenommen hat.

Hier gibts ein paar Bilder
 

Björn & Ueli


 

 

 
Kloster A-Line
Sonntag, den 14. August 2011 um 21:27 Uhr

Nachdem Neil uns Sabine bereits am Freitag im Bündnerland am Freeriden waren, machten sich Fräse, Ueli und ich uns auf den Weg um Samstag die A-Line in Klosters mal zu checken. Nun für uns Zentralschweizer liegt dies ja nicht gerade „am Weg“ – nicht ganz zwei Stunden und somit im Radius von Port du Soleil, Neuchâtel, Biel, Gurten, Lac Blanc und Todtnau.

Angekommen waren wir positiv überrascht, gemütlich locker ging es zu und her. Wanderer und Biker kamen problemlos aneinander vorbei. Die Tageskarte mit 40 CHF ist dann schon eher das höchste der Gefühle - da geht's dann in anderen Parks deutlich günstiger.

Im Vorfeld machten wir uns natürlich schlau, was die A-Line zu bieten hat. Ich persönlich hatte ein bisschen Bedenken wegen den langen „North Shore“ abschnitten.

Nun los ging’s auf den Besichtigungsrun. Gleich beim ersten Sprung merkte man, dass da wohl eher ein „Dirter“ am shapen war. Die Rampe Steil mit Druck nach oben, ok mal was neues, dann aber lieber mal langsam…

Die erste „brättli Passage“ durchfahren – ist doch ganz ok. Dann bei 2:09 gleich mal links abbiegen und die schmale Passage fahren und rums, Hinterrad in der Kurve abgeschmiert…ok das muss man dann nochmals probieren. Bei 3:15 dann das erste Dröpli, kurz anschauen und dann mal fahren – uhh die Landung ist eher flach und gibt Feedback an Rücken oder eben bei Fräse in den Ellenbogen :-(.
Schon bald kamen die 3 Drops (04:11). Erst mal den kleinen zum einfahren – mhhh kickt ein wenig aber sonst ok. Dann der mittlere – der macht richtig Laune, passt super – lässig rollen lassen und schön reinfliegen, perfekt steile Landung. I like it ;-). Dann den grossen mal angeschaut, mhhh der geht knapp an der Tanne vorbei, Absprung leicht diagonal und unten sind dann ein paar grosse Steine im Weg. Das lass mal lieber sein, vielleicht wird dort ja mal noch was „bereinigt“. Und weiter geht’s. Ein paar tolle Sprünge und sehr schöne Anlieger. Hier das Video zum Run von www.davos.ch/a-line


Mein ganz persönliches Fazit: Positiv überrascht, die North Shore Passagen waren nicht so schlimm wie erwartet (wobei nach dem 3 Run hat man es dann auch gesehen). Die Sprünge sind für meinen Geschmack zu steil und „spickig“ (ich kam ein paar Mal nur auf dem Vorderrad runter) doch nach ein paar Runs ging's dann auch schon besser. Generell würd ich ein Freeride Bike empfehlen (da es keine harten Passagen hat und eher eng ist). Der mittlere Drop hat mir sehr gut gefallen. Die Anlieger sind top, etwas vom besseren was ich bis jetzt gefahren bin. Vom schwierigkeitsgrad her ist es doch sehr einfach (also ruhig auch mal mit der Freundin gehen ;-).

Wünsche: Toll wäre vielleicht anstelle der langen North Shore Passagen noch eine Line zu bauen, die z.B. mit einer Steinpassage und noch ein paar schöne Drops mit steilen Landungen (der Rücken dankt :-).

Tipp: Guten Kebab gibt es 200 Meter unterhalb von der Talstation.


Hier noch ein schönes Video vom Run wo man den grossen Drop gut sieht sowie am Schluss die "Problematik" mit den kickern, gute Besserung an dieser Stelle


Ride On
Björn


 

 
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