Nachdem ich am Samstag mit den Jungs wieder mal in Lac Blanc zum Downhillen war (was wiedereinmal der Hammer war, trotz den Temperaturen und vielen Leuten), hatte Fäbu für Sonntag eine Meerseilroute geplant.
Unser Plan war es, eine einfachere Route am Schmal Stöckli zu klettern mit anschliessendem Abseilen über die Ostwand. Als wir gegen 10:30 Richtung Lidernenhütte los marschierten, war es angenehm warm und der Fels schon bald sichtbar. Am Fusse angekommen waren wir natürlich nicht alleine. Nach kurzer Theorie ging's dann endlich los, toller griffiger Fels, genau das richtig für mich. Die ersten zwei Seillängen waren easy, Griff für Griff gings nach oben. Die nächsten zwei Seillängen ein kleinwenig schwieriger aber wie gesagt bei dem Fels einfach genial. Nur die losen Steine waren zwischenzeitlich ein bisschen bedrohlich.
Oben angekommen, genossen wir die Aussicht. In der Ferne konnte ich die Windsurfer auf dem Urnersse fast sehen ;-).
Aber noch einmal war die Konzentration gefragt, denn abseilen mussten wir uns ja auch noch! Als ich mich dann langsam zur Kante hin bewegte, wurde ich dann schon leicht nervös, aber als ich dann in der Wand war ging es recht gut.
Fäbu hat mich super "supportet" hier nochmals herzlichen Dank :-).
Gegen 16:15 waren wir dann bei "Bergstation Riemenstalden" wo genau 4 Personen in eine Gondel passen. Leider, oder zum Glück war vor uns ein Kinderlager, und somit durften wir uns auf 1 Stunde Wartezeit einstellen. Die Stunde genossen wir dann bei einem grossen Bier und herrlicher Aussicht.
Ich freue mich schon auf die nächste Tour! Und an diesem Fels hat es noch Projekte für uns, gell Fäbu ;-)
Hier noch ein paar Shots von unsrem "Projektli" Bis zum nächsten sonnigen vielleicht schon Herbstklettertag
Björn & Fäbu
DH-Weekend Port du Soleil
Montag, den 09. August 2010 um 20:21 Uhr
Endlich war es soweit, schönes Wetter für Samstag und Sonntag. Somit konnten wir unser PdS-Weekend endlich in Angriff nehmen (diesmal Fräse, Jacqueline und ich). Da es am Freitag schon ziemlich schön war, waren wir optimistisch am Samstag schon trockene Trails zu fahren. Angekommen wurden wir eines besseren belehrt, Châtel oberer Teil richtige Pfützen und dies praktisch in jeder Kurve! Sprich rein in die Kurve und dann mit gefülltem Reifenprofil aus der Kurve rutschig weiter.... Nicht wirklich der Hit! So checkten wir dann den unteren Teil und hofften auf den Steinpassagen besseren Grip zu haben, doch Fehlanzeige, durch die massiven Regenfälle von letzter Woche sind "Spontanbäche" entstanden, einer verlief direkt im Trail... also auch nicht besser. Danach gingen wir in den North Shore Bereich, dieser war erstaunlich gut, aber eben auch eher defensiv zu fahren - nasses Holz... naja das kann dann auch ins Auge gehen.
Somit entschieden wir uns mal schön was zu essen und die Sonne zu geniessen. Am Nachmittag gingen wir dann nach Avoriaz die Lines checken. Schön, da haben sie zwei neue Drops rein gebaut, ein mini Step Up und sonst ein paar nette Sprünge. Es war aber auch noch sehr nass. Aber somit wussten wir was am Sonntag angesagt war.... Nach gemütlichem Essen beim Italiener fielen wir müde ins Bett.
... zwischenzeitlich 3cm Dreck am Rahmen ...
Als ich dann am Sonntag um 08:00 aus dem Fenster schaute, war ich nicht schlecht überrascht, Wolken ohne Ende... uhhh dachte ich, wenn das nur gut geht... So entschieden wir uns dann in Les Crosets zu starten, falls wir die Session abrupt stoppen müssten um schneller wieder im trockenen zu sein. Glücklicherweise wurde das Wetter immer besser. In Anbetracht, dass es am Samstag so nass war, entschieden wir uns in Avoriaz zu bleiben, da die anderen Lines mehrheitlich im Wald verlaufen, dürften diese noch ziemlich nass sein, und mit nassen Wurzeln ist es auch nicht wirklich entspannt. So übten wir uns beim dropen und Step Up, und als wir die Linie dann durchfuhren ohne zu stoppen war das ziemlich cool ;-). Da der untere Teil viele Bremsrillen hat, nahmen wir dann eine Querverbindung um unten auf der schwarzen Piste bis zur Talstation zu gelangen – nice!
Gegen 16:30 machten wir uns bei Sonnenschein Richtung Les Crosets wo wir dann kurz nach 17:00 eintrafen und zwar richtig müde. Am Sonntag fuhren wir quasi das Programm vom Samstag auch noch mit rein. Und so blieb nur noch die „lange“ Heimfahrt (von Vevey bis Bern Baustelle 80ig signalisiert, und dann in Bern stockender Sonntagsverkehr…)
But finally again, a nice DH Weekend without accident :-)
Björn & Fräse
El Capitan - the Nose
Dienstag, den 03. August 2010 um 21:20 Uhr
Einfach Wahnsinn was die beiden Huberbuam da durchziehen! Kommentare wie 'de huabara san de bestn' - 'de hams hoid einfach drauf' - 'vor allem sehen die immer total entspannt aus, als wäre das ein treppensteigen in den zweiten stock gewesen. kein zeichen von anstrengung.' - passen total.
Ob das ganze gefilmt werden soll, lassen wir mal im Raum stehen, aber so zum zuschauen ist es schon sehr eindrücklich.
Im nächsten Leben werd ich wohl auch mit 3 Jahren mit klettern beginnen...
PS: Der ganze Film ist von 1 -11 in youtube abrufbar.
Also check it out wenn's draussen wieder mal regnet.
Björn
Drop Sunday Lac Blanc
Montag, den 26. Juli 2010 um 23:46 Uhr
Was für ein Wochenende. Eigentlich wollten wir Sa. / So. nach Champéry (PdS) den DH-Worldcup checken und selber ein bisschen rum cruisen.
Doch die Schlechtwettervorhersage zwang uns Alternativen zu suchen. Für den Samstag war kein Spot wirklich „ridable“, zu nass für unseren Geschmack. So check-ten wir den Wetterradar und nahmen dann Todtnau oder Lac Blanc ein bisschen genauer unter die Lupe. Da Todtnau nur 1 Track hat, und dieser fast ausschliesslich im Wald liegt, hatten wir bedenken, dass dieser bis Sonntag einigermassen abgetrocknen würde. So blieb nur noch Lac Blanc. Ok für 1 Tag ordentlich Aufwand, aber es hat sich schlussendlich doch gelohnt.
Nach einer guten 2-stündigen Anreise gleich mal „La Fat“ gescheckt. War ok, aber auch noch leicht nass… Danach unsere Lieblingsline „Roots“. Im oberen Teil ganz ok, aber unten über die Wurzeln etc. schon eher rutschig.
So blieb eigentlich nur noch die Droperlinie. Komplett im offenen Gelände präsentierte sich der Parcour in perfekter Manier. Somit war klar, dies wird der „Drop Sunday“. Und so nahmen wir einen Sprung nach dem anderen. Das Adrenalin im Körper pumpte, und wir tasteten uns immer an grössere Drops heran – wow das geht ab, Airtime.
Am frühen Nachmittag holte ich dann noch meine Kamera um das Geschehen zu dokumentieren. Dieser Sunday war einer der besten DH Tage in meiner noch kurzen Karriere. Ich denke Fräse und Andi geht’s gleich.
Weiter so, aber save ist das Motto – das dazugelernte festigen und nicht übermütig werden.
Die Wetterprognose versprechen für nächstes Wochenende anständiges Wetter für PdS, vielleicht klappts ja endlich. Und dann können wir mal die neue WC Line checken, vielleicht ja nur zu Fuss ;-).