Haldigrat - eher technisches Freeriden...
Freitag, den 27. Mai 2011 um 22:43 Uhr

Nachdem wir ein fantastisches Weekend in Finale hatten, wurde es Zeit mein Freerider wieder einmal in den heimischen Bergen auszufahren. Mit der anhaltenden Wärme und Trockenheit ein leichtes einen passenden Run zu finden.

In letzter Zeit fast ein bisschen in Vergessenheit geraten ist der Run vom Haldigrat bis Dallenwil. Und so war klar, denn Run mach ich mal wieder. Gegen 15:45 in Dallenwil gestartet, strampelte ich bis zur Talstation von der Bergbahn Haldigrat. Dort um 17:00 angekommen, hatte ich Glück, dass ich noch ein „lift“ erhielt, denn die Bahn schliesst eigentlich um diese Uhrzeit.

haldi-run
Blick vom Haldigrat Richtung Luzern


Nach gemütlicher luftiger Fahrt bis zum Gipfel (fast 2000 MüM.) machte ich mich auf den Trail resp. auf den Wanderweg. 1500 Höhenmeter runter brettern, yea :-).

Wobei ist dann schon deutlich anders als in Finale – verblockt und zum Teil unfahrbar enge Kurven (jedenfalls für mich)… Ok, nach einem Finale Weekend diese Trails zu vergleichen ist vielleicht auch nicht ganz fair.

Irgendwann war ich dann bei der Talstation und machte mich auf den Weg durch den Wald runter auf Dallenwil. Diesen hatte ich z.T. noch als kniffelig in Erinnerung. Irgendwie hat sich der Level in den letzten Jahren verschoben – die „schwierigen Stellen“ kamen einfach nicht… Item, um 19:10 war ich dann wieder beim Auto und machte mich auf den Heimweg.

Björn

 



 
Finale Freeride 2011 das Weekend
Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 21:50 Uhr

Pünktlich mit der Bahn trifft Neil in Emmenbrücke um 13:37 ein. Alles klar, der Trip kann starten. Am Vorabend alles geladen, sodass wir am Donnerstag kein Zeit verlieren, denn um spätestens 19:00 sollten wir bei Silvia - Finale Freeride - einchecken können. Mit gerechneten 5h Fahrzeit sollte das passen.
Und so fuhren wir los. Die Zeit verging wie im Fluge, und schon bald fuhren wir bei Mailand durch und sahen das Meer. So gegen 18:30 waren wir dann vor Ort - Schlüssel für Wohnwagen entgegen genommen und sofort nach Finalborgo um noch ein Apéro bei Sonnenschein zu geniessen.

Wir waren ziemlich erstaunt dass wir mehr oder weniger die einzigen Touristen waren... uns auch recht. Gemütlich noch was gegessen und Richtung Wohnwagen geschlendert kommt das SMS von Dani & Silvi, noch 10 min und dann sind wir dort - ok, dachten wir uns, die kamen gut voran. Schlussendlich ging's dann wegen Umfahrung etc. doch noch 30 min. aber kurz vor 24:00 trafen auch die beiden ein. Müde fielen wir alle ins Bett und waren gespannt was uns am nächsten Tag erwartete.
Das Wetter spielte auf jeden Fall schon mal mit, Stahlblauer-Himmel, yes so lässt es sich aufstehen. Schön mal Cappuccino und Brioch gegessen, machten wir uns ready für den Shuttleday. Als uns Jörg der Driver begrüsste (wir hatten im Herbst ein riesen Gaudi mit ihm) war schon mal klar, heute wird's bestimmt gut. So ging's los nach Bivio Melogno. Zuerst die Bikes noch ein bisschen schieben und dann achtung fertig los! Geht gleich hab - macht Spass. Unten angekommen wartet Jörg schon auf uns und meinte "ich will ein Grinsen sehen" irgendwie gar kein Problem :-).
Kiste wieder aufgeladen, next Run. Irgendwann wurde es Mittag und wir wurden mit fantastisch typisch italienischen Speisen verwöhnt.
Am Nachmittag ging's dann auf die Natobase - die Trails sind legendär - und wir freuten uns schon. So klopften wir auch dort zwei, drei Lines bevor wir uns auf den langen Run auf Finalborgo machten. Unten angekommen waren wir müde aber happy.

Da Dani und Silvi schon ein paar Mal in Finale waren, konnte diese uns mit einem top Insider Restaurant überraschen, war super lecker. Wieder müde, oder noch müder vielen wir ins Bett.
Am Samstagmorgen wieder dasselbe Frühstücksritual - Cappuccino & Brioch.
Heute waren wir aber nicht bei Jörg im Bus, sondern wir durften die ganz neuen Trails im Hinterland rocken, welche gerade erst fertig gestellt wurden. Diese erreicht man nur mit einem 4x4 Jeep. Die Anreise dauert ziemlich lang, aber irgendwann waren wir dann endlich dort.

Da die Trails praktisch unbefahren sind und es auch kaum geregnet hatte, musste man sich ziemlich konzentrieren, den der Untergrund war sehr rutschig. Dies wird sich sicherlich mit ein paar Regenfällen und öfteren befahrens bessern. Die Trails sind tendenziell einfacher, keine Stufen oder Sprünge...

1/2 Tag verbrachten wir auf diesen Trails. Am Nachmittag starteten wir mit dem "Extasy" Run (einer meiner Lieblingsruns) wow let's rock mate ;-). Angeheizt gingen wir nochmals auf die Runs an der Natobase. Und siehe da, ich durfte neue Trails entdecken, und zwar runter bis Finalborgo - und die sind dann doch noch knackig, ein junger deutscher in unserer Gruppe hat's zerlegt - der fuhr dann die Strasse runter...

Komplett platt kamen wir im Camp an. Gemütlich liesen wir den Tag mit einem kühlen Bier aus Dani's Bus ausklingen.
Am Sonntag war unser Rückreise Tag. Am Morgen ausgeschlafen und schön gefrühstückt, machten wir uns auf den Weg nach Hause. Alles verlief bestens (auf den Trails wie auch auf der Strasse), keine Unfälle und somit ein super cooles Finale Weekend.

Rückblickend möchte man gleich wieder los... also see you there ;-)

Ride On

Silvi / Dani / Neil / Björn



 
Staubtrockene Downhill-Pisten in Lac Blanc
Sonntag, den 08. Mai 2011 um 23:18 Uhr

Nachdem wir vor 2 Wochen bereits unsere schweren Geräte in Todtnau eingefahren haben, freuten sich Fräse und ich uns extrem auf die Eröffnung des Bike Parks Lac Blanc im Elsass.

Letztes Jahr waren wir des Öfteren wegen dem schlechten Wetter „angebrannt“, dieses Jahr kann man sich das fast nicht vorstellen – wie bestellt, am Weekend wieder Kaiserwetter.
Um nicht unnötig Kilometer mit dem Auto zu fahren, haben wir uns in Pratteln getroffen und mein Stuff in den Van von Fräse gepackt. Kurz vor 10:00 waren wir dann vor Ort.
Ok, you are not alone, doch das war ja absehbar. Im Gegensatz zu Todtnau befördert der Lift 3 Bikes inkl. Riders - und dies nicht im Schneckentempo. So standen wir geschätzt vielleicht max. 15min an der Talstation. Über den Mittag wurden wir fast durchgereicht, und so konnten wir an diesem Tag doch 10 Runs fahren.

Lac Blanc Roots Drop Björn
Location: Lac Blanc - Line: La Roots | Rider: Björn | Fotograf: Fräse


Aber erst war mal check the Lines angesagt. Nicht dass wir dann irgendwo um die Ecke schiessen und von einem Hindernis überrascht werden.
Puh sehr trocken, resp. sehr rutschig! In den Kurven rutschte das Vorderrad immer wieder weg… und so waren wir nach dem ersten Run noch recht steif. Beim zweiten Run wollten wir die Dropperline checken. Diese war letztes Jahr eine unserer Favorites, doch oh Schreck so nach der Winterpause schienen die Drops irgendwie höher…

Doch nach dem 3 Run wagten wir uns mal an die mittleren Drops ran. Ok geht noch, aber so 100% stimmt das Timing noch nicht. Danach checkten wir Roots. Und voilà, da ist es wieder, das gewohnte Gefühl – yes es geht noch.
Mit diesem guten Gefühl gingen wir in die Mittagspause. Nach Kaffee und Apfelkuchen ging‘s wieder los. Zum Einfahren ging‘s auf die Nuts, der Name ist Programm ;-) ja und so waren wir unten schon wieder gut durchgeschwitzt. Beim Anstehen wurde man vom Bremsstaub richtig zugenebelt, so trocken war‘s.


Nun entschlossen wir uns noch einmal Roots zu fahren und dann noch 1 Run mit der Kamera zu machen. Die Sonne war schon am sinken, das Licht optimal. Ja und so konnten wir noch ein paar schöne Bilder machen :-).


::: check the pics :::


Die Saison ist lanciert


Ride On 

Björn & Fräse


 
DH Auftakt in Todtnau
Sonntag, den 24. April 2011 um 15:17 Uhr
Da der Begriff "Winter" schon fast ein Fremdwort geworden ist, wurde es Zeit das DH-Bike aus dem Keller zu holen. Als Saisonauftakt bietet sich da Todtnau fast als einzig geöffneter DH-Park an. Ich habe nicht so gute Erinnerungen an den Track, nach meiner Schulterverletzung war ich dann das erste Mal auf dem DH Bike auch in Todtnau und hatte einen blöden Sturz, welcher mich für 1 Monat wieder auf die "Reserve-Bank" versetzte.

todtnau
Fotograf  :  Hoshi Yoshida

Für dieses Jahr wollte ich es besser machen. So machten sich Neil & Sabine + klein Jason, Fräse, Esthi & ich uns auf den Weg in den Schwarzwald. Dem Verkehr nach zu urteilen, müssten wir alleine sein, doch weit gefehlt, scheinbar hatten doch einige Biker dieselbe Idee. So standen wir für einen Run 1h in der Warteschlange um wieder auf den Berg zu gelangen… Dies nicht nur wegen den Bikern sondern vor allem auch wegen den Rodlern und Wanderer. Bis 15:00 waren wir dann doch schon 4-mal runter gefahren… Zeit mal was zu essen.

Die Strecke wurde für 2011 umgebaut, hat aber an „Männlichkeit“ nichts verloren. Viel Federweg und Entschlossenheit über die Kante zu fahren sind der Garant nicht auf die Schnauze zu fliegen. Im Grossen und Ganzen konnten wir dies einhalten…  

Als Saisonauftakt war der Tag ganz gut, ist aber nicht der Spot zum gemütlichen „eincruisen“…
Hier der Link zum Park mit gut gemachten Videos vom Kurs, check it out 

Ride On
Björn
 
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