Sponti Trip to Mauritius :-)
Donnerstag, den 16. Juni 2011 um 18:59 Uhr
Zugegeben, wir waren schon seit Anfang Mai auf der Lauer und checkten immer wieder die Prognosen für Mauritius.
Als sich dann Anfangs Juni nach wochenlanger Flaute endlich was gescheites einstellte, packten Markus, Ivo, Philippe und ich die Gelegenheit und buchten.
Gut dort angekommen waren wir positiv überrascht von den angenehmen Temperaturen, es war sogar wärmer als im Oktober, Regen hatten wir auch sehr selten, was insgesamt eher unüblich ist für diese Jahreszeit.
Leider war der Wind auch etwas schwächer als angenommen, denn im Juni ist der Thermik-Effekt offenbar etwas weniger, so blieben die 13 Knoten dann auch 13 Knoten...
Als dann an Auffahrt noch Bernie dazu kam wurde der Wind allmählich stärker, so dass es wenigstens zum rausdümpeln reichte um die teils Masthohen Teile anzupumpen :-)

Mauritius
Mauritius - perfekt abgelichtet | Fotograf: Philippe Rimbeaux


In der zweiten Woche gab es dann sogar Gleitwind, was uns 3 tolle Tage bescherte und wir uns voll und ganz aufs Fotoshooting konzentrieren konnten (als ob man beim surfen nicht schon genug zu tun hätte...). Es stellte sich aber heraus dass dies ein schwieriges Unterfangen ist, denn abgesehen davon dass das Licht stimmen muss, braucht es auch ein Boot und das soll nicht zu klein sein, aber bitte nicht aus der Lagune raus da wir Surfer hinter der Welle schlecht sichtbar sind, Manawa wäre super da man dort gut von der Seite in die Welle sieht, aber nicht wenn der Channel bricht und erzwingen kann man es sowieso nicht, in Chameaux hat‘s dann einigermassen gepasst, man konnte wenigstens ein bisschen von der Seite in die Welle rein sehen, doch die beste Ägschen war leider meistens hinter der Welle...

Trotz allem hat Philippe ein paar schöne Bilder geschossen, nochmals herzlichen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz!!


Insgesamt hatten wir 2 sehr schöne Wochen, das Wetter passte und es war sehr entspannt mit den wenigen Leuten am Spot, gehe gerne wieder nächsten Juni,  hier geht‘s zu den hammmmer-pics :-)
und nicht vergessen, um das Bild in voller Grösse zu betrachten, einfach nochmals auf's Bild klicken.

Cheers
Ruedi





 
Neue R-Line in Lac Blanc
Montag, den 13. Juni 2011 um 15:09 Uhr

Normalerweise habe ich an Pfingsten meine IT Einsätze, anders dieses Jahr, diesmal hat es die SAP-Crew erwischt…

Also hoffte ich auf gutes Wetter – wie ihr auch. Die Pfingsten starteten eigentlich ganz gut mit einer Klettersession mit Fäbu und Lorenz. Der Samstag viel ja dann total ins Wasser. Somit war auch klar, dass es wohl nicht gerade optimal würde am Sonntag ein paar Singletrails ab zu surfen.

Nachdem ich dann ausführlich den Wetterbericht checkte und sah, dass in Lac Blanc sogar die Sonne schien, war für mich klar wohin ich möchte. Kurz mit Neil gefunkt und der lenkte gleich ein, los gehen wir morgen nach Lac Blanc. Gesagt, getan. Knapp nach 10:00 waren wir vor Ort, uhhhi wieder viele Leute… Aber kein Stress - lassen wir es ruhig angehen. Mein Daumen schmerzte zwar noch immer vom Sturz vor zwei Wochen, aber es reichte locker um ein bisschen durch die Luft zu fliegen.

Neil-Drop-Lac-Blanc
Location: Lac Blanc - Line: La Fat | Rider: Neil  | Fotograf: Björn


Natürlich mussten wir die neue R-Line checken, wobei mit checken zu Fuss der Strecke entlagen gehen zu verstehen ist. Die Jungs haben ja krass was in den Wald gebaut, richtig männlich. Der Wallride geht ja noch aber dann der Double ist schon anständig und der Step-Up erinnert mehr an eine Hot-Dog Schanze als an….  dann geht’s weiter, kurze Anfahrt und dann auf einen fast 4 Meter Drop (emotional auf jeden Fall) über den Bach – aber nicht einfach gerade, man muss leicht nach rechts springen und das Ganze mit richtig viel Speed, sonst reicht’s nicht! Wir haben dann mal zugeschaut, uhhh beim ersten Rider dachten wir schon die Felge ist durch (zu kurze gesprungen für die Landung….) und dann der Pro, mit Fullspeed springt der raus und verdreht Körper und Bike in der Luft… so geht das meine Herren.
Hier ein Clip der neuen R-Line, welche aber in natura ziemlich krasser daher kommt – enjoy it.




Ok daraufhin gingen wir dann Kaffee und Kuchen trinken/essen ;-).

Und wieder mal ein Hammerday im Lieblingspark - wir kommen bald wieder.. am nächsten Samstag?

Hier noch ein paar verwackelte Bilder vom Tag.

Björn & Neil




 
Haldigrat - eher technisches Freeriden...
Freitag, den 27. Mai 2011 um 22:43 Uhr

Nachdem wir ein fantastisches Weekend in Finale hatten, wurde es Zeit mein Freerider wieder einmal in den heimischen Bergen auszufahren. Mit der anhaltenden Wärme und Trockenheit ein leichtes einen passenden Run zu finden.

In letzter Zeit fast ein bisschen in Vergessenheit geraten ist der Run vom Haldigrat bis Dallenwil. Und so war klar, denn Run mach ich mal wieder. Gegen 15:45 in Dallenwil gestartet, strampelte ich bis zur Talstation von der Bergbahn Haldigrat. Dort um 17:00 angekommen, hatte ich Glück, dass ich noch ein „lift“ erhielt, denn die Bahn schliesst eigentlich um diese Uhrzeit.

haldi-run
Blick vom Haldigrat Richtung Luzern


Nach gemütlicher luftiger Fahrt bis zum Gipfel (fast 2000 MüM.) machte ich mich auf den Trail resp. auf den Wanderweg. 1500 Höhenmeter runter brettern, yea :-).

Wobei ist dann schon deutlich anders als in Finale – verblockt und zum Teil unfahrbar enge Kurven (jedenfalls für mich)… Ok, nach einem Finale Weekend diese Trails zu vergleichen ist vielleicht auch nicht ganz fair.

Irgendwann war ich dann bei der Talstation und machte mich auf den Weg durch den Wald runter auf Dallenwil. Diesen hatte ich z.T. noch als kniffelig in Erinnerung. Irgendwie hat sich der Level in den letzten Jahren verschoben – die „schwierigen Stellen“ kamen einfach nicht… Item, um 19:10 war ich dann wieder beim Auto und machte mich auf den Heimweg.

Björn

 



 
Finale Freeride 2011 das Weekend
Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 21:50 Uhr

Pünktlich mit der Bahn trifft Neil in Emmenbrücke um 13:37 ein. Alles klar, der Trip kann starten. Am Vorabend alles geladen, sodass wir am Donnerstag kein Zeit verlieren, denn um spätestens 19:00 sollten wir bei Silvia - Finale Freeride - einchecken können. Mit gerechneten 5h Fahrzeit sollte das passen.
Und so fuhren wir los. Die Zeit verging wie im Fluge, und schon bald fuhren wir bei Mailand durch und sahen das Meer. So gegen 18:30 waren wir dann vor Ort - Schlüssel für Wohnwagen entgegen genommen und sofort nach Finalborgo um noch ein Apéro bei Sonnenschein zu geniessen.

Wir waren ziemlich erstaunt dass wir mehr oder weniger die einzigen Touristen waren... uns auch recht. Gemütlich noch was gegessen und Richtung Wohnwagen geschlendert kommt das SMS von Dani & Silvi, noch 10 min und dann sind wir dort - ok, dachten wir uns, die kamen gut voran. Schlussendlich ging's dann wegen Umfahrung etc. doch noch 30 min. aber kurz vor 24:00 trafen auch die beiden ein. Müde fielen wir alle ins Bett und waren gespannt was uns am nächsten Tag erwartete.
Das Wetter spielte auf jeden Fall schon mal mit, Stahlblauer-Himmel, yes so lässt es sich aufstehen. Schön mal Cappuccino und Brioch gegessen, machten wir uns ready für den Shuttleday. Als uns Jörg der Driver begrüsste (wir hatten im Herbst ein riesen Gaudi mit ihm) war schon mal klar, heute wird's bestimmt gut. So ging's los nach Bivio Melogno. Zuerst die Bikes noch ein bisschen schieben und dann achtung fertig los! Geht gleich hab - macht Spass. Unten angekommen wartet Jörg schon auf uns und meinte "ich will ein Grinsen sehen" irgendwie gar kein Problem :-).
Kiste wieder aufgeladen, next Run. Irgendwann wurde es Mittag und wir wurden mit fantastisch typisch italienischen Speisen verwöhnt.
Am Nachmittag ging's dann auf die Natobase - die Trails sind legendär - und wir freuten uns schon. So klopften wir auch dort zwei, drei Lines bevor wir uns auf den langen Run auf Finalborgo machten. Unten angekommen waren wir müde aber happy.

Da Dani und Silvi schon ein paar Mal in Finale waren, konnte diese uns mit einem top Insider Restaurant überraschen, war super lecker. Wieder müde, oder noch müder vielen wir ins Bett.
Am Samstagmorgen wieder dasselbe Frühstücksritual - Cappuccino & Brioch.
Heute waren wir aber nicht bei Jörg im Bus, sondern wir durften die ganz neuen Trails im Hinterland rocken, welche gerade erst fertig gestellt wurden. Diese erreicht man nur mit einem 4x4 Jeep. Die Anreise dauert ziemlich lang, aber irgendwann waren wir dann endlich dort.

Da die Trails praktisch unbefahren sind und es auch kaum geregnet hatte, musste man sich ziemlich konzentrieren, den der Untergrund war sehr rutschig. Dies wird sich sicherlich mit ein paar Regenfällen und öfteren befahrens bessern. Die Trails sind tendenziell einfacher, keine Stufen oder Sprünge...

1/2 Tag verbrachten wir auf diesen Trails. Am Nachmittag starteten wir mit dem "Extasy" Run (einer meiner Lieblingsruns) wow let's rock mate ;-). Angeheizt gingen wir nochmals auf die Runs an der Natobase. Und siehe da, ich durfte neue Trails entdecken, und zwar runter bis Finalborgo - und die sind dann doch noch knackig, ein junger deutscher in unserer Gruppe hat's zerlegt - der fuhr dann die Strasse runter...

Komplett platt kamen wir im Camp an. Gemütlich liesen wir den Tag mit einem kühlen Bier aus Dani's Bus ausklingen.
Am Sonntag war unser Rückreise Tag. Am Morgen ausgeschlafen und schön gefrühstückt, machten wir uns auf den Weg nach Hause. Alles verlief bestens (auf den Trails wie auch auf der Strasse), keine Unfälle und somit ein super cooles Finale Weekend.

Rückblickend möchte man gleich wieder los... also see you there ;-)

Ride On

Silvi / Dani / Neil / Björn



 
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