1. August Weekend in Lac Blanc
Donnerstag, den 04. August 2011 um 22:59 Uhr
Nach fast einem kompletten Monat Pause auf dem Bike (primär durch das Wetter bedingt) wurde es Zeit mal wieder was zu unternehmen. Das verlängerte 1. August Weekend bietete sich für ein solches Unterfangen perfekt an.
War es am Freitag noch am Regnen versprach der Wetterbericht ab Sonntag seit langem wieder einmal Sommer Wetter. Der Plan war es Sonntag / Montag in Lac Blanc zu verbringen. Nachdem ich dann am Samstag mit Fäbu im Balsthal bei herrlichem Wetter am klettern war, war ich sehr optimistisch für unseren Trip nach Lac Blanc bezüglich Trockenheit der Trails.

So trafen wir uns dann am Sonntagmorgen in Pratteln. Als special guests könnte man Ruedi und Philippe benennen, denn die waren noch nie in Lac Blanc. Ansonsten war noch Fräse und the Dyer’s mit Jason mit von der Partie.Als wir dann Richtung Kaysersberg fuhren und das Wetter immer dunkler wurde, hofften wir vorderhand auf trockenes Wetter… noch besser wurde es mit den Temperaturen, als wir auf dem Berg waren zeigte das Quecksilber gerade mal noch 12 Grad – brrrr. Wir waren froh den fetten Panzer über ziehen zu können. Einzig Philippe im „Renndress“ fror weiter.

Als wir dann gemütlich mal die La Cool einrollten staunten wir nicht schlecht über die Pfützen und matschigen Passagen… das war nicht so geplant! Nichts desto trotz machten wir dann doch 10 Run’s und gegen 18:00 wurden die Trails dann doch noch griffig. Für Montag hofften wir dann  bei Sonne riden zu können.

Lac Blanc Drop Björn

Montag 1. August in Lac Blanc | Droper : Björn  | Fotograf : Philippe Rimbeaux


Für einmal übernachteten wir nicht in Kaysersberg sondern etwas oberhalb vom Lac Blanc auf ca. 1200 Meter über Meer. Nach dem Duschen waren Fräse und Ruedi mit ihren Ellenbogen beschäftigt, Ruedi beklagte sich über Schmerzen durch eine Überreizung vom Windsurfen und bei Fräse war die Sturzverletzung auf den Ellenbogen noch nicht abgeheilt… Schicht um Schicht, Salbe um Salbe wurde aufgetragen in der Hoffnung am Montag nochmals riden zu können.

Aber leider kam es dann so wie wir es vermutet hatten, Ruedi und Fräse mussten einsehen, dass es wohl nicht gehen würde. Philippe war auch nicht mehr motiviert mit seinem CC Bike zu fahren. Neil passte auf Jason auf und so waren nur noch Bine und ich.

Die Trails zwar immer noch nass, aber von Minute zu Minute griffiger. Leute hatte es praktisch keine. Bine machte 4 Runs und dann wechselte sie mit Neil die Rolle. Ich fuhr in der Zwischenzeit schon mein sechsten Run – gerade mal Roots checken – doch im Wald war es immer noch zu nass um Spass zu haben. Die Jungs platzierten sich mit Kameras bewaffnet auf der La Fat und feuerten Neil und mich an wilde Sachen zu machen. Naja ich war mental auch schon fitter und sagte mir „Schuster bleib bei denen Leisten“ und lies mich nicht für neue Moves begeistern im Wissen wie schmerzhaft ein entsprechender Abgang sein kann.
Und so fuhren wir dann bis 14:30 durch (bei mir gab es doch wieder gut 10 Runs :-).

An dieser Stelle wieder einmal mehr ein Dankeschön an Philippe der uns richtig ins Licht gerückt hat!  -> Hier gehts zu den Bildern <-

Gelungenes Weekend und kein Unfall da bleibt ja nur noch zu sagen

Ride On oder für Fräse Kette rechts ;-)


 
Bike Weekend am Monte Tamaro
Montag, den 04. Juli 2011 um 20:09 Uhr

Nachdem Fräse von seinem 3 wöchigen Hood River Urlaub zurück kam, war klar dass wir schon bald wieder zusammen irgendwo biken gehen würden. Ich wäre eigentlich sehr gerne nach Chatel gefahren, um das Spektale 'Mountain Style' für einmal live zu sehen. Doch Fräse hatte schon provisorisch mit Andi was im Tessin geplant. Ok, mir auch recht, da war ich noch nie und ich hörte nur immer die Stories wie freeriden vom Feinsten etc.
So ging's am Samstagmorgen zeitig los, lediglich die Röhre in den Süden machte mir ein bisschen Kopfschmerzen. Aber da musst du durch, im wahrsten Sinne des Wortes und so waren wir dann zeitig um 10:30 an der Talstation des Monte Tamaro trotz 4 km Stau...

Unser Plan war wie folgt: Erst mal die Downhill-Piste checken und dann später auf den Freerider umsteigen und noch einen Run vom Top bis ins Tal zu machen. Bald waren wir oben und machten die ersten Meter auf dem DH. Mhhh mässig im Schuss der Park... viele lose Steine! Und als wir dann noch auf einen betonierten Sektor kamen, dachte ich heee was ist denn das?
Unten Angekommen meinten die beiden sie müssten wohl noch die Pneus ein bisschen pumpen. Ich schmunzelte und dachte mir ich hätte die 'Magic' 2 Bar Regel - seit 1,5 Jahren kein Plattfuss mehr - doch weit gefehlt, wer hatte beim nächsten Run einen Plattfuss? Björn... doch wir setzten einen oben drauf, kein rep. Material mit dabei, also bis zur Mittelstation marschieren. Dort den Schlauch repariert und mit 2.5 Bar aufgepumpt, sicher ist sicher. Denkste, kaum waren wir wieder auf dem DH Kurs hatte ich schon wieder einen Plattfuss - damn - und jetzt noch runter bis ins Tal laufen (ich habe heute noch Muskelkater im Po...)
Unten angekommen war ich natürlich super 'stinky' und warf den Downhiller in die Ecke und nahm das Freeride Bike.

Monte-Tamaro

Freeriden vom feinsten | Rider : Björn | Fotograf : Fräse

Und nun kam der tolle Teil, ok der Aufstieg war hart, aber irgendwann waren wir oben und konnten die Protektoren montieren und die Federelemte öffnen. Elend lange waren wir am runter brettern, einfach nur genial der Trail und die Landschaft und bei mir stellte sich wieder die gute Laune ein.
Da dieser Run uns so gut gefiel, entschieden wir uns die Runde am Sonntag gleich nochmals zu fahren. Ich nahm die schwere Kamera mit und Andi packte ein paar Würste und Brot ein - wir wollten unterwegs noch grillieren :-).

PS: Andi topte meine 2 Plattfüsse mit 3 Platten auf dem Freeride Trail, langsam ging uns das Material aus... Nur zum festhalten, Fräse blieb 'sauber' ;-)

Hier geht's zu den Bildern

Ride On

Fräse / Andi / Björn


 

 
Freeride@home.ch ;-)
Dienstag, den 28. Juni 2011 um 22:02 Uhr

Nachdem wir am Samstag eine gelungene Session in Biel hatten, war nun die Frage was man am Sonntag anstellen könnte. Der Wetterbericht hätte nicht besser sein können - Kaiserwetter vom feinsten, sogar ohne Gewitter.
Esthi und ich konnten uns nicht wirklich für eine Auto-Bike Session erwärmen, und so packte ich kurzerhand mein Freerider und fuhr wieder einmal in die Fräki hoch. Puh, das wird irgendwie auch nicht kürzer... doch irgendwann war ich dann doch auf Höhe Mülimäs. So noch kurz queren und dann wieder mal den Grenzweg/Wurzelweg rocken.

What-a-view

mein Liteville 901 in heimischen Gefilde | unverkennbar Vierwaldstättersee, Rigi, Bürgenstock

Leider war der obere Teil noch immer sehr nass (der Trail sieht mitlerweile auch nicht mehr so "gesund" aus). Der untere Teil war dann aber relativ trocken und machte richtig Spass. Leider war ich dann schon viel zu schnell wieder in Horw und nahm die letzten "Nachhausekilometer" auf Asphalt in Angriff.

Wieder mal eine schöne Runde @home - war doch ganz nett.

Björn


 
Mal was neues: Biel Trail
Montag, den 27. Juni 2011 um 19:12 Uhr

Nachdem das vergangene Weekend ja komplett ins „Wasser fiel“, war es nun an der Zeit wieder was draussen zu machen. Natürlich wollten wir auf’s Bike. Stellte sich nur die Frage wie wo was? Da es hierzulande noch ziemlich nass war, mussten wir ausweichen. Lac Blanc war für einmal keine Option, da dort Rennweekend war und somit ziemlich Betrieb mit entsprechend geschlossenen Lines.
Da das Wetter von Westen her besser würde, war der Plan in den Westen zu fahren. Nach kurzem hin und her konnte ich Ueli für den Biel-Trail gewinnen.
Da noch keiner von uns dort war, war der Trip quasi eine Überraschung.
So machten wir uns am Samstagmorgen um 08:30 Richtung Biel. Angekommen war weit und breit kein Biker aus zu machen, dafür ein paar Wanderer…. Ob wir wohl richtig sind, fragten wir uns, und schmissen uns in die DH-Klamoten was noch eins oben drauf setzte. Bei der Talstation angekommen konnte man auf jeden Fall eine Tageskarte für Downhiller lösen – ok, da sind wir wohl richtig. By the way, 30 CHF Kostet die Karte.
Als sich dann noch ein Biker zu uns gesellte war alles klar und es konnte los gehen. Mal was ganz anderes, keine Hektik, keine vollen Trails einfach nur easy going. Noch ein paar Tipps vom Lokal und schon waren wir auf dem Trail. Der Boden hatte schon optimal abgetrocknet und so konnte man gut über die Steinpassagen fahren.

DH-Biel-Bjoern

Location: Biel Trail - Einer der kleinen Sprünge | Rider: Björn | Fotograf: Ueli

Der Trail ist alles in allem sehr flüssig und ohne „krassen“ Stufen. Einzig das Steinfeld ist anspruchsvoller, kann aber via „chickenline“ umfahren werden. Danach hat es ein paar ganz kleine Sprünge drin, bis auf einen Double welcher es in sich hat! Dieser „spickt“ ziemlich und so gibt’s nur zwei Varianten, Vollgas oder langsam drüber rollen. Ich persönlich finde es ein bisschen schade, dass es quasi nur einen grossen Sprung hat, dieser aber nur für geübte Biker zu empfehlen ist (Gap ist geschätzt 3m) und man muss oben ziemlich Speed holen und richtig raus ziehen, sonst reicht‘s nicht… Ein bisschen kürzer und „aufgefüllt“ und es hätten 80% der Biker Spass daran.
Aber sonst schöne links-rechts-links Kombinationen, flüssig sauber geshapt, good job.

Mein Fazit:
- Anfahrzeit knapp über eine Stunde (Luzern-Biel) endlich mal was nahes...
- ideal auch für einen Saisonstart
- flüssiger Downhill ohne Angstschweiss und auch ideal für Beginners
- wer lieber nur springt ist hier am falschen Ort

PS: Bietet sich optional auch als Halbtages-Einsatz an (20 CHF) die Bahn fährt bis 20:00 im 20min Rhythmus.

Hier ein paar Bilder von unserem Tag

Ride On

Björn & Ueli


 

 
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